Mittwoch, 6. Februar 2008
Selig...
Auf der Couch. Die Beine auf dem Tisch. Den Laptop auf dem Schoss. Im Fernsehen kommt Fussball (nunja, ein Länderspiel, aber hey, besser als nichts). Ich habe einen Nussyoghurt und Chianti. Der geliebte Mensch sitzt neben mir. Das Leben ist schwarz-weiss-grün wub.gif

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Casting-Shows
Gerade läuft DSDS auf RTL. Eine von den zwei grossen Casting-Serien. Geht es nur mir so, dass ich mich immer wieder wundere, wie es sein kann, dass Leute eine derart falsche Selbstwahrnehmung haben. Hinzu kommt noch die Frage, warum nicht wenigstens jemand aus dem Freundes- oder Familienkreis ihnen klarmacht, dass sie nicht nur überhaupt nicht singen können, sondern auch von der ganzen Ausstrahlung her extrem peinlich rüberkommen. Das ist doch total unfair. Die lassen die einfach ins offene Messer laufen und sich vor einem Millionenpublikum zum völligen Horst machen (das soll keineswegs abfällig gegenüber Mitmenschen gemeint sein, die wirklich Horst heissen, sagt man bei uns einfach so...).
Ich hab jetzt mal auf Österreich - Deutschland umgeschaltet, wobei ich mich da frage, warum keiner aus dem Freundes- oder Familienkreis den Österrechern gesagt hat...
stumm.gif

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Dienstag, 5. Februar 2008
Grausamkeiten
Kinder können grausam sein sagt man. Ich kann das bestätigen. Wir hatten einen Jungen in der Klasse, der zwischen 7. und 9. Klasse so ziemlich alle Gemeinheiten über sich ergehen lassen musste, die es in der Schule so gibt. Wir hatten da so ein Jungen-Klo auf unserem Gang mit so einer Rinne. Da musste er immer rein in den kleinen Pausen. Später wurde er regelmässig in einen Schrank befördert und dieser dann mit der Tür an die Wand gestellt. Im Winter wurde er gerne mit dem Schal an die Heizung gefesselt und einmal an Händen und Füssen den Schal in einen Papierkorb gesteckt, welcher dann auf dem Lehrertisch platziert wurde. Der Lehrer sagte nur: "Christian lass den Quatsch, Du störst den Unterricht!" und stellte ihn neben sich auf den Fussboden. Das sind nur ein paar Ausschnitte aus seinen Leiden. Beim Treffen aus Anlass des 10jährigen Abi-Jubiläums ging ich auf ihn zu (mittlerweile Mediziner) und entschuldigte mich für mein Mitwirken an dieser Quälerei (ein Anfall von Sentimentalität hervorgerufen durch Schuldgefühle und zu viel Alkohol). Er hatte Tränen in den Augen und bedankte sich bei mir. Ich denke in der Tat, dass Kinder grausam sein können, allerdings ist es ihnen in der Regel nicht wirklich bewusst...

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Ich hab es gewusst...

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Montag, 4. Februar 2008
Rückrundenauftakt
Wochenende und Fußball. Einige Wochen lebten die Beiden nun getrennt. Tragisch, doch finden Sie irgendwie immer weder zusammen. Ich für meinen Teil muss sagen, dass es mich für sie freut, denn ich hab sie beide sehr gerne.
Mein persönlicher Rückrundenstart verlief am Samstag jedoch recht ungewohnt. Ich war so vertieft ins Spielen mit dem Kind, dass ich ganz verpennt habe, dass es bereits 16:20 Uhr war. Der Anruf eines Freundes (der, weil irgendwie im Kindesalter falsch geprägt, der Frankfurter Adlerträgerelf wohlgesonnen ist und sie im Berliner Olympiastadion verfolgte) riss mich aus dieser Situation. "Von mir aus können sie jetzt abpfeifen", sagt er. Ich: "Wie?" "Was? " "Wieso?" "Wie steht es?" Er: "Du bist aber schon noch auf diesem Planeten oder? Ihr führt 1:0 in Hamburg, wir führen auch 1:0!" Ich: "OK, Abpfiffzeitpunkt genehmigt!" Kribbeln kam auf. Wir führen in HH? Sehr schön. Aber sicher bleibt es nicht so. Es blieb... bis zur 70. Dann 1:1 bis zum Schluss. Man kann jetzt nicht behaupten, dass ich mit Punktn in HH gerechnet hatte, insofern war ih zufrieden, zumal ich in der Sportschau sehen konnte, das Hannover sehr guten Fußball geboten hat. Fein! Abends war ich mit dem Kind alleine zuhause und da leider ohnehin nur Schrott im Fernsehen kam und ich mich seeeehr gelangweilt habe, nutzte ich die Gelegenheit, mir noch einmal das Aktuelle Sportstudio zu gönnen.
Am Sonntag dann stand der Live-Auftakt der Rückrunde am Bieberer Berg an. Ich schlug mit schlechter Laune bei dem üblichen "Warmmachen" auf, so dass ich schnell von den "Kollegen" versorgt wurde. In Kombination mit dem strahlenden Sonnenschein kam tatsächlich sowas wie Vorfreude auf, obwohl ein Spiel gegen den Tabellenletzten Paderborn dann doch eher K(r)ampf erwarten liess. Ein bischen neugierig war ich auf einen alten Bekannten aus Hannover, der nun seine Schuhe für die Kickers schnürt. Die ersten 30 Minuten boten überraschend schwungvollen Fußball aus Offenbacher Sicht und die Kickers gingen mit zwei schönen Toren 2:0 in Führung. Ein Eigentor in der 45. Minute machte die zweite Halbzeit wieder spannend. Es sollte dann ein richtiger Fight werden mit dem glücklichen Ausgang für den OFC. Erleichterung machte sich breit am Berg. Der Ex-96er hat einen anständigen Einstand gehabt und lässt in Kombination mit dem anderen Einkauf der Winterpause die Hoffnung zu, dass die Rückrunde erfolgreicher als die Hinrunde ausgeht...

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Holzarbeiten
Ein schönes Stück Holz, edel und perfekt von der Natur erschaffen. Und doch: Manchmal streift man mit der Hand drüber und plötzlich piekst es. Ein Splitter. Das schmerzt. Komischerweise sind die großen Splitter weniger schmerzhaft und leichter zu entsorgen. Ein einfaches Rausziehen hilft in der Regel. Fies sind die Kleinen. Die man nichtmal sieht. Man benötigt viel Geduld und häufig auch eine Pinzette, um den Schmerz loszuwerden. Schön ist es, wenn einer da ist, der einem beim Rausziehen hilft.
Wo das jetzt her kam? Ich habe keine Ahnung...

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Samstag, 2. Februar 2008
Beta - Teil 1
Donnerstag startete also meine Betatesterinstallationstour. Ich fuhr zunächst nach Neuwied am Rhein bei Koblenz. Dort in einer frisch neu eingerichteten Praxis traf ich pünktlich um 9:00 Uhr morgens ein. Der Kollege aus der Technik erschien wenig später und brachte Früstück mit. Die Installation der Software zog sich ein wenig, da die Behandlungszimmer immer wieder genutzt wurden. Dann gegen 13:00 Uhr war ich endlich durch und begann mit der Einweisung der MTAs in die neue Version (ich möchte noch anmerken, dass diese hauchdünnen weissen Stoffhosen mich ein wenig ablenkten *wusch*). Nagut, sie schienen recht helle zu sein und ich hoffe, ich erhalte nicht so viele Anrufe };-)
Das Aufspielen am letzten PC im OP scheiterte. Das XP an dem Teil war uralt und es hatte ganz offensichtlich noch nie was von Microsofts Updates gehört. Dementsprechend schlug die Installation des .NET 2.0 Frameworks fehl, denn es mangelte dem Betriebssystem am Installer Version 3.0... ahjaaa... wollte das dann auf Hinweis des Arztes am einzigen Internet-PC der Praxis runterladen. Leider wusste der Arzt nicht das Passwort, um sich am Router anzumelden und die Dame, die es kannte, war bereits im Feierabend. Egal. Also gegen 14:30 Uhr Aufbruch zum zweiten Testkandidaten nach Hamm in Westfalen. Nach vier Staus und gute 3:30 h später traf ich endlich dort ein. Installation diesmal recht flott (nur ein PC und der von uns), Einweisung auch. Kurzer Klönschnack noch, dann 20:30 Uhr Abfahrt. Techniker und ich noch kurz in eine grosse amerikanische Verpflegungskette zum Zwecke der Nahrungsaufnahme. Kaffee in den Thermobecher und auf den Heimweg ins Rhein-Main-Gebiet gemacht. A45 Sauerland... Schnee... Glätte... Tempo 60 km/h im Schnitt. Kriechend langsam komme ich voran. Will den geliebten Menschen überraschen, denn der geht davon aus, dass ich beim Techniker in Westfalen penne. Das Schneetreiben setzt sich bis weit ins Siegerland fort. Bizarre Gedanken schiessen mir durch den Kopf während mir die Schneeflocken wie die Sterne in einem uralten Windows-Bildschirmschoner entgegenfliegen. Kurz vor Giessen sehe ich erstmals wieder trockenen Strassenbelag und bewege die Nadel in Richtung 140 km/h. Kein Problem auf der mittlerweile völlig verwaisten Autobahn. Gegen 23:15 Uhr erreiche ich die A5 Höhe Wetterau. 5 Minuten später sehe ich zum ersten Mal die vertraute Skyline. "Zuhause" schiesst es mir durch den Kopf. Es soll noch bis 23:45 Uhr dauern, bis ich den Wagen in die Garage stelle. Ein Glas Rotwein und ca. 45 Minuten später kuschel ich mich an den geliebten Menschen im Bett und alles ist gut. Zumindest bis Beta - Teil 2 am folgenden Tag };-)

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Mittwoch, 30. Januar 2008
Och nö!
Morgen soll ein Kunde unsere neue Softwareversion testen. Da der Kollege, der das meiste davon programmiert hat "keine Lust hat, zum Kunden zu gehen", darf ich das erledigen. Soweit so schön, ich bin es ja gewohnt. Ausserdem habe ich kein Problem mit persönlichen Kontakten ;)
Dass der Kollege allerdings heute dann um 12 Uhr seinen Urlaub antrat, während ich rotierte und rotierte, um den Sch... zum Laufen zu bekommen fand ich eher nicht ganz so lustig. Dann kam das Problem auf, dass ein anderer Teil der Software, von einer anderen Kollegin, beim Drucken alles durcheinander warf. Natürlich war das alles vorher getestet worden, ist ja klar. Auf einmal, wenn ich es nicht mal 24h später brauche geht es wie von Geisterhand nicht mehr. *augenroll* Gut, Quellen von der Kollegin (arbeitet wegen des Kindes zuhause) mailen lassen, Druckfunktion gesucht, Fehler behoben (*ticktackticktack*). OK, soweit so schön. War ja auch erst 17:00 Uhr inzwischen. Noch schnell ein paar flüchtige Tests und die ganze Sch... ähhh die ganze Software auf den Stick, die Dongles und die Wegbeschreibung einstecken und um 18:15 Uhr den Heimweg antreten. Versuchen, noch etwas Ruhe zu bekommen, bevor ich mich morgen in das Abenteuer stürze...
Herzlichen Dank!

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