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Montag, 29. Juni 2009
Michaeeeel...
jammernich, 13:58h
Tja. Irgendwie war der arme Kerl ja schon seit Jahren am Sterben. Nun hat er es wohl nicht mehr ausgehalten. Er war ja immer ein bischen wie ein Alien in dieser Welt mit all seinen Merkwürdigkeiten. Ich mochte aber seine Musik. In den 80ern. Ich habe Thriller geliebt. Und "I just can't stop loving you" verdanke ich irgendwie meine erste Beziehung.
Es war wie verhext damals. Wir haben viel rumgekuschelt nachmittags auf den Weichbodenmatten auf dem Schulhof. Oder wo auch immer man sich traf. Aber ich wollte mehr. Sie meinte aber leider, für sie wäre es nur eine gute Freundschaft. Ich war traurig, war das doch das zweite Mädel, bei dem es mir so erging innerhalb eines Jahres. Ich versuchte, mich damit abzufinden. Und ich tröstete mich mit einem Besuch eines Michael Jackson Konzertes im Niedersachsenstadion. Es war 1988. Die "Bad-Tour". Michaels Bühnenshow war der absolute Hammer.
Ich war hellauf begeistert und total aufgekratzt nach dem Konzert. Der Kummer war tatsächlich für einen Moment verdrängt.
Später traf ich sie dann. Sie hatte keine Eintrittskarte und saß mit einigen Freunden hinter dem Stadion, um das Konzert zu verfolgen. Bei "I just can't stop loving you" musste sie dauernd an mich denken...
Nunja, es sollte meine erste längere Beziehung werden und die erste Frau mit der ich schlief. Also, Michael... Danke und ruhe in Frieden!
Es war wie verhext damals. Wir haben viel rumgekuschelt nachmittags auf den Weichbodenmatten auf dem Schulhof. Oder wo auch immer man sich traf. Aber ich wollte mehr. Sie meinte aber leider, für sie wäre es nur eine gute Freundschaft. Ich war traurig, war das doch das zweite Mädel, bei dem es mir so erging innerhalb eines Jahres. Ich versuchte, mich damit abzufinden. Und ich tröstete mich mit einem Besuch eines Michael Jackson Konzertes im Niedersachsenstadion. Es war 1988. Die "Bad-Tour". Michaels Bühnenshow war der absolute Hammer.
Ich war hellauf begeistert und total aufgekratzt nach dem Konzert. Der Kummer war tatsächlich für einen Moment verdrängt.
Später traf ich sie dann. Sie hatte keine Eintrittskarte und saß mit einigen Freunden hinter dem Stadion, um das Konzert zu verfolgen. Bei "I just can't stop loving you" musste sie dauernd an mich denken...
Nunja, es sollte meine erste längere Beziehung werden und die erste Frau mit der ich schlief. Also, Michael... Danke und ruhe in Frieden!
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Montag, 15. Juni 2009
Weltanschauungen
jammernich, 13:44h
Am Wochenende mehrfach von Leuten gehört, wie froh sie doch seien, alleine zu leben und sich nicht nach irgendeinem Partner richten zu müssen.
Vermutlich haben diese Menschen noch nicht den Richtigen oder die Richtige getroffen. Ich für meinen Teil kann mir ein Leben ohne meine beiden Frauen gar nicht schön vorstellen. Ab und an ein Wochenende für sich, das schon. Aber gänzlich alleine wohnen? Da würde ich mich unvollständig fühlen.
Vermutlich haben diese Menschen noch nicht den Richtigen oder die Richtige getroffen. Ich für meinen Teil kann mir ein Leben ohne meine beiden Frauen gar nicht schön vorstellen. Ab und an ein Wochenende für sich, das schon. Aber gänzlich alleine wohnen? Da würde ich mich unvollständig fühlen.
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Mittwoch, 27. Mai 2009
2 Finals
jammernich, 18:16h
Heute abend wird der beste Fußballclub Europas gekürt (FC Barcelona gegen Manchester United) und der Hessenpokalsieger (Offenbacher Fussball Club gegen SV Darmstadt 98). Letzteres Finale spielt auch gleichzeitig den alleinigen Hessenpokalrekordsieger aus (beide Clubs bisher 6x erfolgreich).
Ich freue mich auf einen hoffentlich unterhaltsamen Fußballabend und hoffe auf Barca sowie den OFC!
Auf gehts!
Ich freue mich auf einen hoffentlich unterhaltsamen Fußballabend und hoffe auf Barca sowie den OFC!
Auf gehts!
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Montag, 27. April 2009
Sissi, Otti und a Derbysieg
jammernich, 23:00h
Zunächst nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Frau amy, die nicht nur eine wunderbare Gastgeberin war, sondern mir auch noch total stressfrei die unzähligen Schönheiten ihrer Stadt näher gebracht hat.
Es begann am Freitag abend, nachdem ich vom Flughafen abgeholt wurde, entschieden wir uns für einen gemütlichen Abend ohne weitere Ausflüge.
Der zog sich bis in die Nacht und trotzdem waren wir am Samstag schon recht früh fit. Gestärkt durch Frühstück bewegten wir uns in das historische Zentrum von Wien und ich bekam zu den Sehenswürdigkeiten lauter interessante Erläuterungen. Der Vorteil, wenn man mit einer Einheimischen unterwegs ist, liegt darin, dass man nicht nur die üblichen Ecken sieht, die alle Touristen anschauen, sondern auch noch so einige versteckte Schätze zu Gesicht bekommt.


Natürlich musste auch meine große Kindheitsliebe aufgesucht werden (damals wusste ich selbstredend nicht, dass Romy Schneider gar nicht die echte Sissi ist).

Zusätzlich zu der traumhaften Stadt, hatte auch das Wetter nur gutes für uns übrig und das ermöglichte es mir, die Stadt in vollem Glanze festzuhalten.

Nachdem wir in der "Bierklinik" ein deftiges Wiener Mittagsmahl zu uns genommen hatten und natürlich auch der obligatorische Besuch eines Kaffeehauses nicht fehlen durfte, fuhren wir mit der U-Bahn an die Donau.
Dort genossen wir die Frühlingssonne an der Uferpromenade.
Am Sonntag besuchten wir vormittags zunächst die Habsburger Sommerresidenz Schönbrunn. Nicht nur das Schloss ist eine Schönheit, auch der Garten lädt zum Bummeln und Träumen ein.


Anschließend war eine zünftige Stärkung angebracht, die wir in einem netten Hinterhoflokal zu uns nahmen.
Mit vollem Magen ging es nun zum Höhepunkt des Tages, dem Wiener Stadtderby SC Rapid Wien gegen FK Austria Wien (von den Rapid-Anhängern liebevoll FAK abgekürzt). Allerdings bekam ich ein richtig mieses Gefühl, als ich den Namen der U-Bahn-Station gelesen hatte, bei der wir einstiegen.

Definitiv Minuspunkte von mir dafür. Einzig die Farbgestaltung riss es ein wenig heraus };-)
Im Stadion begann das Derby, wie sollte es auch anders sein, zunächst auf den Rängen. Man tauschte Nettigkeiten aus und beide Fanlager boten farbenfrohe Choreos zum Auftakt.
Die Bösen:

Die Glorreichen:


Dann wurde natürlich auch Fußball gespielt. Das Spiel hatte von Beginn an viel Fahrt und jede Menge Strafraumszenen.
Die Gastgeber wirkten am Anfang etwas unkonzentriert und so kamen die Veilchen auch zu den ersten Gelegenheiten durch Dragovic und Bazina. In der 33. Minute dann auch folgerichtig das 0:1 als Krammer den Ball durch ein Loch in der Viererkette auf Okotie passte, der den Ball unter die Latte knallte.
Das Tor weckte Rapid auf und beinahe wäre im direkten Gegenstoß der Ausgleich gefallen. Dies gelang dann in der 36. Minute als "Jimmy" Hoffer einen Hofmann-Schuss unhaltbar ins Tor abfälschte. Die Stimmung im Hannapi konnte besser nicht sein.
Auch zum Seitenwechsel hatten sich die Ultras von Rapid etwas einfallen lassen.

Nach dem Seitenwechsel war Rapid jetzt klar tonangebend. Zunächst konnte Torwart Safar die Austria noch im Spiel halten, aber nach einem Foul an Boskovic verwandelte Hofmann in der 53. Minute den fälligen Strafstoß unhaltbar zum 2:1.
Die Grün-Weißen drückten weiter und nach gut einer Stunde schien das Spiel entschieden als Patocka zum 3:1 einnetzte.
Die Austria gab sich allerdings noch nicht auf und in der 68. war es erneut Okotie, der den Anschlusstreffer markierte.
Jetzt war es ein typisches Derby, es wurde gefightet, wie man sich das als Zuschauer wünscht. Die Stimmung war sensationell und den Rapid-Ultras schien es etwas warm geworden zu sein. Sie entledigten sich ihrer Oberteile.
Auch der Austria-Block sorgte für Wärme.

Am Ende reichte es aber auch dank des SCR-Torhüters Payer für die Guten zum Sieg.

In diesem Sinne:
VIOLA MERDA - Die Nr.1 in Wien sind wir
Ich komme gerne wieder!
Alle Bilder in Groß und noch weitere hier.
Kleiner Eindruck der Stimmung hier.
Es begann am Freitag abend, nachdem ich vom Flughafen abgeholt wurde, entschieden wir uns für einen gemütlichen Abend ohne weitere Ausflüge.
Der zog sich bis in die Nacht und trotzdem waren wir am Samstag schon recht früh fit. Gestärkt durch Frühstück bewegten wir uns in das historische Zentrum von Wien und ich bekam zu den Sehenswürdigkeiten lauter interessante Erläuterungen. Der Vorteil, wenn man mit einer Einheimischen unterwegs ist, liegt darin, dass man nicht nur die üblichen Ecken sieht, die alle Touristen anschauen, sondern auch noch so einige versteckte Schätze zu Gesicht bekommt.


Natürlich musste auch meine große Kindheitsliebe aufgesucht werden (damals wusste ich selbstredend nicht, dass Romy Schneider gar nicht die echte Sissi ist).

Zusätzlich zu der traumhaften Stadt, hatte auch das Wetter nur gutes für uns übrig und das ermöglichte es mir, die Stadt in vollem Glanze festzuhalten.

Nachdem wir in der "Bierklinik" ein deftiges Wiener Mittagsmahl zu uns genommen hatten und natürlich auch der obligatorische Besuch eines Kaffeehauses nicht fehlen durfte, fuhren wir mit der U-Bahn an die Donau.
Dort genossen wir die Frühlingssonne an der Uferpromenade.
Am Sonntag besuchten wir vormittags zunächst die Habsburger Sommerresidenz Schönbrunn. Nicht nur das Schloss ist eine Schönheit, auch der Garten lädt zum Bummeln und Träumen ein.


Anschließend war eine zünftige Stärkung angebracht, die wir in einem netten Hinterhoflokal zu uns nahmen.
Mit vollem Magen ging es nun zum Höhepunkt des Tages, dem Wiener Stadtderby SC Rapid Wien gegen FK Austria Wien (von den Rapid-Anhängern liebevoll FAK abgekürzt). Allerdings bekam ich ein richtig mieses Gefühl, als ich den Namen der U-Bahn-Station gelesen hatte, bei der wir einstiegen.

Definitiv Minuspunkte von mir dafür. Einzig die Farbgestaltung riss es ein wenig heraus };-)
Im Stadion begann das Derby, wie sollte es auch anders sein, zunächst auf den Rängen. Man tauschte Nettigkeiten aus und beide Fanlager boten farbenfrohe Choreos zum Auftakt.
Die Bösen:

Die Glorreichen:


Dann wurde natürlich auch Fußball gespielt. Das Spiel hatte von Beginn an viel Fahrt und jede Menge Strafraumszenen.
Die Gastgeber wirkten am Anfang etwas unkonzentriert und so kamen die Veilchen auch zu den ersten Gelegenheiten durch Dragovic und Bazina. In der 33. Minute dann auch folgerichtig das 0:1 als Krammer den Ball durch ein Loch in der Viererkette auf Okotie passte, der den Ball unter die Latte knallte.
Das Tor weckte Rapid auf und beinahe wäre im direkten Gegenstoß der Ausgleich gefallen. Dies gelang dann in der 36. Minute als "Jimmy" Hoffer einen Hofmann-Schuss unhaltbar ins Tor abfälschte. Die Stimmung im Hannapi konnte besser nicht sein.
Auch zum Seitenwechsel hatten sich die Ultras von Rapid etwas einfallen lassen.

Nach dem Seitenwechsel war Rapid jetzt klar tonangebend. Zunächst konnte Torwart Safar die Austria noch im Spiel halten, aber nach einem Foul an Boskovic verwandelte Hofmann in der 53. Minute den fälligen Strafstoß unhaltbar zum 2:1.
Die Grün-Weißen drückten weiter und nach gut einer Stunde schien das Spiel entschieden als Patocka zum 3:1 einnetzte.
Die Austria gab sich allerdings noch nicht auf und in der 68. war es erneut Okotie, der den Anschlusstreffer markierte.
Jetzt war es ein typisches Derby, es wurde gefightet, wie man sich das als Zuschauer wünscht. Die Stimmung war sensationell und den Rapid-Ultras schien es etwas warm geworden zu sein. Sie entledigten sich ihrer Oberteile.
Auch der Austria-Block sorgte für Wärme.

Am Ende reichte es aber auch dank des SCR-Torhüters Payer für die Guten zum Sieg.

In diesem Sinne:
VIOLA MERDA - Die Nr.1 in Wien sind wir
Ich komme gerne wieder!
Alle Bilder in Groß und noch weitere hier.
Kleiner Eindruck der Stimmung hier.
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Freitag, 24. April 2009
Weg...
jammernich, 00:27h
Morgen flieg ich nach Wien. Unter anderem mit dem Derby zwischen Rapid und Austria und sicher zwischendrin jeder Menge Spass...
Am nächsten Donnerstag geht es dann nach Kanada. Zunächst an die Ostküste nach Montreal, anschließend rüber nach Vancouver. Dieser Übersee-Ausflug ist allerdings beruflicher Natur. Trotzdem hoffe ich, dass ich die ein oder andere Gelegenheit bekomme, etwas von den beiden Metropolen aufnehmen zu können.
Das anschließende Wochenende werde ich dann mit Mademoiselle in Hannover verbringen.
Reisen ist ja schön, aber muss es immer so geballt sein?
Am nächsten Donnerstag geht es dann nach Kanada. Zunächst an die Ostküste nach Montreal, anschließend rüber nach Vancouver. Dieser Übersee-Ausflug ist allerdings beruflicher Natur. Trotzdem hoffe ich, dass ich die ein oder andere Gelegenheit bekomme, etwas von den beiden Metropolen aufnehmen zu können.
Das anschließende Wochenende werde ich dann mit Mademoiselle in Hannover verbringen.
Reisen ist ja schön, aber muss es immer so geballt sein?
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